Es geht auf Weihnachten zu...überall appellieren sie an das Gewissen der Menschen...hier ein Paket für die Tafel, hier ein Paar Euro für Weihnachstkarten von Un*ic*ef, hier für die Trinkwasserversorgung auf Hai*ti..., hier Weihnachten im Schuhkarton...usw....
Ich gebe gerne, aber ich gebe auch schon viel...ich habe gespendet für die DKMS, bedenke die Kollekte in der Kirche, habe ein Patenkind in Indien, nähe und stopfe Herzkissen für Brustkrebskranke Frauen..
Ich habe ein Gewissen, ich habe genug um was abzugeben...aber irgendwo ist doch auch mal Schluss...oder? Und ich will mir auch kein schlechtes Gewissen machen lassen...
Wie macht ihr das so?
3 Kommentare:
Auch nicht anders. Man kann nicht für Alles spenden, irgendwo muss man eine Grenze setzen. Warum sollte ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben - ich kann die Welt mit meinen Möglichkeiten kaum alleine retten.
Lieben Gruß
Elke
Ich lasse mir keine schlechtes Gewissen machen. Andererseits führen ich auch ein gutes Leben und gebe auch ab.
Ich spende an diverse NGOs, da ich deren Arbeit für sinnvoll und wichtig halte.
Ich engagiere mich im Kindergarten und in der Schule.
Ich stricke Frühchensets, da ich sehr dankbar bin, dass meine Kinder gesund auf die Welt gekommen sind.
Ich kaufen meinen Kindern keine Adventskalender von play*mo*bil oder le*go für ca. 20 Euro, sondern packe dafür lieber einen Schuhkarton mit Kaffee, Zucker, Seife, Zahnpasta und Buntstiften für Frauen und Kinder, die in russischen Heimen leben und wahrscheinlich mehr nicht zu Weihnachten bekommen.
Schlechtes Gewissen?
Nein, das habe ich nicht und lasse es mir auch nicht einreden.
Ich spende immer wieder Blut, ich spende über das Jahr verteilt an die Kleiderkammer Spielzeug und Kleidung, ich habe in diesem Jahr sehr viel für die hier und hinter der Grenze vom Hochwasser Betroffenen gespendet.
Das ist für mein Budget genug.
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